Besuch der SPD-Vorsitzenden Bundesministerin Bärbel Bas in den WGs
Im Caritas-Haus St. Rochus wurde schnell spürbar, was diesen Ort so besonders macht: Hier begegnen sich Menschen aller Generationen im Gespräch, beim gemeinsamen Lernen, bei Kursen oder in Nachbarschaftsprojekten. Das Begegnungszentrum ist ein lebendiger Treffpunkt im Quartier, an dem Gemeinschaft nicht nur ein Wort, sondern gelebter Alltag ist.

Beim offenen Mittagstisch "MahlZeit" kamen die Gäste mit Ehrenamtlichen ins Gespräch, die mit viel Herz und Engagement für andere kochen. In der gemeinsamen Mahlzeit zeigt sich, was das Haus St. Rochus auszeichnet: Offenheit, Miteinander und das Gefühl, willkommen zu sein.
Das Haus steht beispielhaft für gelingende Gemeinwesenarbeit. Hier wird Vernetzung im Stadtteil aktiv gestaltet, Menschen finden Teilhabe, Unterstützung und neue Kontakte. Diese Arbeit stärkt nicht nur Einzelne, sondern den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. Aus Sicht der Caritas ist sie daher ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Infrastruktur - in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus.
Im Anschluss besuchten die Gäste auch eine der Wohngemeinschaften in unserem Haus, ein liebevoll gestaltetes, gemeinschaftliches Zuhause für Menschen mit Demenz. In ruhiger Atmosphäre nahmen sie sich Zeit für Gespräche mit Bewohner*innen sowie mit den Mitarbeitenden. Die trägerorganisierten Wohngemeinschaften sind ein wichtiger Baustein für eine verlässliche Versorgung im Alter. Gleichzeitig eröffnen sie neue Wege in Zeiten des Fachkräftemangels: Mitarbeitende werden zu Wohngruppenassistent:innen qualifiziert, während Pflegefachkräfte gezielt unterstützen.

Damit solche Wohnformen weiterhin bestehen und ausgebaut werden können, braucht es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere eine deutliche Erhöhung des Wohngruppenzuschlags
Diözesancaritasdirektorin Nicola Adick dankte (auch im Namen aller Mitglieder) für das aufrichtige Interesse an der generationenübergreifenden, vernetzten Arbeit im Caritas-Haus St. Rochus. Ganz im Sinne der aktuellen Caritas-Jahreskampagne gilt hier jeden Tag aufs Neue: Zusammen geht was.